Meldung
30. September 2011
Hochschulpakt ausweiten!
An einigen Hochschulen in NRW haben die Vorlesungen bereits wieder begonnen, in gut einer Woche starten nun auch die nordrhein-westfälischen Universitäten in das Wintersemester. Auch in diesem Jahr steigt wieder die Anzahl der Studierenden. Für den doppelten Abiturjahrgang wird in NRW mit etwa 90.000 zusätzlichen StudienanfängerInnen in den Jahren 2011 bis 2015 gerechnet. Durch die Aussetzung der Wehrpflicht kommen 2011 voraussichtlich noch mal knapp 10.000 zusätzliche Studierende hinzu.
Das Bild zum Semesterstart kann sich jedeR ausmalen: Überfüllte Hörsäle, Studierende stehen und sitzen auf Treppen, Fensterbänken und in Türeingängen um irgendwie an Vorlesungen und Seminaren teilzunehmen. Die NRW Jusos pochen deshalb schon seit Jahren auf eine konsequente Vorbereitung auf den doppelten Abiturjahrgang, um möglichst vielen jungen Menschen ein Studium zu ermöglichen. Doch die alte schwarz-gelbe Landesregierung in NRW hat den Ausbau von Hochschulen und Wohnheimplätzen versäumt. Neben vielen eigenen Maßnahmen fordert die neue Landesregierung nun auch zu Recht Erhöhung der finanziellen Beteiligung des Bundes über die Ausweitung des so genannten Hochschulpaktes.
„Die Ausweitung des Hochschulpakts ist dringend erforderlich, um mehr jungen Menschen einen qualitativ hochwertigen Studienplatz zu bieten. Wir NRW Jusos unterstützen daher den Antrag „Hochschulpakt weiterentwickeln“, den die Fraktionen von SPD und Grünen gestern im Landtag eingebracht haben. Der Bund muss sich an der Ausfinanzierung der Hochschulbildung besser beteiligen.
Außerdem muss der Tatsache Rechnung getragen werden, dass mehr Studierende nach ihrem Bachelor auch noch einen Master erwerben wollen. An dieser Stelle geht uns der Antrag von SPD und Grünen daher auch nicht weit genug. Wir brauchen nicht bloß eine „Master-Komponente“ plus entsprechende Finanzierung. Wir brauchen eine Master-Garantie, die natürlich angemessen finanziert werden muss. Folglich muss auch der Bund seine finanziellen Mittel erheblich aufstocken, um den erhöhten Studierendenzahlen gerecht zu werden.
Mit Blick auf die Pflichten des Bundes kritisieren wir außerdem, dass das so genannte „Dialogorientierte Serviceverfahren“ nicht wie versprochen eingerichtet wurde und somit weiter großes Chaos bei der Bewerbung für ein Studium herrscht. Damit Studieninteressenten nicht weiterhin massenweise Bewerbungen schreiben müssen, sich dann sicherheitshalber mehrfach einschreiben und so den Studienzugang für andere BewerberInnen erschweren, brauchen wir umgehend eine funktionierende Lösung. Das bisherige Versagen der Ministerin Schavan in diesem Bereich ist peinlich und muss umgehend behoben werden“, erklärt der Landesvorsitzende der NRW Jusos Veith Lemmen.
Das Bild zum Semesterstart kann sich jedeR ausmalen: Überfüllte Hörsäle, Studierende stehen und sitzen auf Treppen, Fensterbänken und in Türeingängen um irgendwie an Vorlesungen und Seminaren teilzunehmen. Die NRW Jusos pochen deshalb schon seit Jahren auf eine konsequente Vorbereitung auf den doppelten Abiturjahrgang, um möglichst vielen jungen Menschen ein Studium zu ermöglichen. Doch die alte schwarz-gelbe Landesregierung in NRW hat den Ausbau von Hochschulen und Wohnheimplätzen versäumt. Neben vielen eigenen Maßnahmen fordert die neue Landesregierung nun auch zu Recht Erhöhung der finanziellen Beteiligung des Bundes über die Ausweitung des so genannten Hochschulpaktes.
„Die Ausweitung des Hochschulpakts ist dringend erforderlich, um mehr jungen Menschen einen qualitativ hochwertigen Studienplatz zu bieten. Wir NRW Jusos unterstützen daher den Antrag „Hochschulpakt weiterentwickeln“, den die Fraktionen von SPD und Grünen gestern im Landtag eingebracht haben. Der Bund muss sich an der Ausfinanzierung der Hochschulbildung besser beteiligen.
Außerdem muss der Tatsache Rechnung getragen werden, dass mehr Studierende nach ihrem Bachelor auch noch einen Master erwerben wollen. An dieser Stelle geht uns der Antrag von SPD und Grünen daher auch nicht weit genug. Wir brauchen nicht bloß eine „Master-Komponente“ plus entsprechende Finanzierung. Wir brauchen eine Master-Garantie, die natürlich angemessen finanziert werden muss. Folglich muss auch der Bund seine finanziellen Mittel erheblich aufstocken, um den erhöhten Studierendenzahlen gerecht zu werden.
Mit Blick auf die Pflichten des Bundes kritisieren wir außerdem, dass das so genannte „Dialogorientierte Serviceverfahren“ nicht wie versprochen eingerichtet wurde und somit weiter großes Chaos bei der Bewerbung für ein Studium herrscht. Damit Studieninteressenten nicht weiterhin massenweise Bewerbungen schreiben müssen, sich dann sicherheitshalber mehrfach einschreiben und so den Studienzugang für andere BewerberInnen erschweren, brauchen wir umgehend eine funktionierende Lösung. Das bisherige Versagen der Ministerin Schavan in diesem Bereich ist peinlich und muss umgehend behoben werden“, erklärt der Landesvorsitzende der NRW Jusos Veith Lemmen.
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