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20. Dezember 2019, Konstantin Achinger - Allgemein, Umwelt & Energie, Umwelt, Ökologie

Debatten 2019: E-Scooter-HasserInnen sind Fortschritts-HasserInnen

Dass wir als Gesellschaft intensiver über E-Scooter als über zum Beispiel die Grundrente diskutieren, sollte auch den Letzten vor Augen führen, dass Schluss sein muss mit der GroKo. Aber dazu an anderer Stelle mehr. Die Menschen jedenfalls haben wieder eine Meinung: Ist der mietbare Fortschritt auf zwei Rädern eine Bereicherung oder führt er die gesamte Menschheit ins Verderben?

Debatten 2019: E-Scooter-HasserInnen sind Fortschritts-HasserInnen

20. Dezember 2019, Jonas Reitz - Allgemein, Ökologie, Umwelt & Energie

Debatten 2019: E-Scooter sind der schlimmste Trend seit dem Neoliberalismus

Dies ist keine ruhig vorgebrachte Kritik, dies ist ein Verriss. E-Scooter sind der schlimmste Trend seit dem Neoliberalismus. Wer glaubt damit der Umwelt zu helfen, lädt sein E-Auto auch mit einem Dieselgenerator auf. Die E-Scooter würden nur dann ein bisschen was bewirken, wenn jemand für dafür auf den PKW verzichtet. Bus, Fahrrad, zu Fuß gehen: alles ist besser als diese verdammten Teile.

Debatten 2019: E-Scooter sind der schlimmste Trend seit dem Neoliberalismus

19. Dezember 2019, Konstantin Achinger - Antifa, Israel/Palästina, Internationales

NRW Juso-Delegationsreise nach Israel und Palästina: Ein Reisebericht

Das Tückische an Narrativen ist ja, dass sie nur schlecht alleinstehen können. Um sie zu verstehen, muss man den Kontext kennen, aus dem sie entstanden sind und in dem sie aufrechterhalten werden. Dieser Text ist kein Narrativ, aber er enthält Narrative und möchte Einblick geben in die Kontexte, die sie umgeben.

NRW Juso-Delegationsreise nach Israel und Palästina: Ein Reisebericht

19. Dezember 2019, Pressestelle - Israel/Palästina, Internationales, Antifa

Gastbeitrag: Gelebte internationale Solidarität im Willy Brandt Center Jerusalem

Es ist alles andere als selbstverständlich, dass es das Willy Brandt Center Jerusalem (WBC) nach knapp 25 Jahren immer noch gibt und junge Israelis, Palästinenser*innen und Deutsche hier zusammen arbeiten. Die Hoffnungen und Euphorie der Oslo-Jahre, in denen Israelis und Palästinenser*innen dem Ziel einer Zwei-Staaten-Lösung durch gemeinsame Verhandlungen näherkommen wollten, sind längst dahin.

Gastbeitrag: Gelebte internationale Solidarität im Willy Brandt Center Jerusalem

19. Dezember 2019, Jonas Reitz - Antifa, Israel/Palästina, Internationales

Interview mit Nilli Maderer (Aktivistin in unserer israelischen Schwesterorganisation “Young Meretz”)

Auf unserer Delegationsreise nach Israel und Palästina führte Jonas Reitz, Mitglied im Landesvorstand der NRW Jusos, ein Interview mit Nilli Madere. Nilli  ist 26 Jahre alt und seit 2015 Mitglied unserer israelischen Schwesterorganisation “Young Meretz”. Politisch aktiv ist sie seit bereits seit 2007.

Interview mit Nilli Maderer (Aktivistin in unserer israelischen Schwesterorganisation “Young Meretz”)

19. Dezember 2019, Shari Kowalewski - Internationales, Antifa, Israel/Palästina

Doppelte Solidarität

Das Prinzip der doppelten Solidarität im Kontext der aktuellen politischen Situation auf zwei Seiten darzustellen ist quasi unmöglich. Deshalb kann dieser Beitrag nur ein Aufschlag sein, er ist geprägt von persönlichen Erfahrungen, die unter anderem auf der letzten Delegation entstanden sind. Er will nicht mehr und nicht weniger als zum Nachdenken über unsere Rolle als Jusos innerhalb des Projekts WBC und damit auch im Nahostkonflikt anregen.

Doppelte Solidarität

05. Dezember 2019, Konstantin Achinger - Soziales, Jugend, Demokratie

Venceremos! – Den Kampf um die Deutungshoheit wieder aufnehmen

Für die SPD geht es beim anstehenden Bundesparteitag um mehr als die Wahl der neuen Spitze. Die Partei muss eine grundlegende Richtungsentscheidung treffen. Und so unwahrscheinlich es auch gerade klingen mag: Die Chancen auf eine Kehrtwende hin zu sozialdemokratischer Deutungshoheit über grundlegende politische Fragen stehen zurzeit nicht schlecht.

Venceremos! – Den Kampf um die Deutungshoheit wieder aufnehmen

25. Oktober 2019, Jonas Reitz - Demokratie, Nachhaltige Wirtschaftspolitik, Umwelt, Umwelt & Energie, Ökologie, Kommunalpolitik

Mensch, Struktur, Wandel (Teil 3/3)

Im vorigen Teil wurde in Ansätzen skizziert, was ein Umbau des Energiesystem bedeutet. Es wurde angerissen, welche Bereiche betroffen sind und einige der dafür notwendigen, umfangreichen Maßnahmen genannt. Bei all dem fällt es nicht schwer zu verstehen, warum so viele Menschen skeptisch oder mit Sorge auf die Energiewende blicken. Denn ja, es wird für viele, wenn nicht sogar alle Veränderungen mit sich bringen. Aber es ist möglich die Lasten so zu verteilen, dass Menschen und Regionen nicht überlastet werden; sie können gerecht verteilt werden.

Mensch, Struktur, Wandel (Teil 3/3)

16. Oktober 2019, Jonas Reitz - Demokratie, Wirtschaft, Umwelt & Energie, Umwelt, Ökologie, Nachhaltige Wirtschaftspolitik, Kommunalpolitik

Mensch, Struktur, Wandel (Teil 2/3)

Die Debatte um die Energiewende darf nicht verkürzt werden zu einem „Ja oder Nein zur Kohle“. Es kann nicht sein, dass mehr über Jahreszahlen gestritten wird als über den Weg, der bis zum Ausstieg aus der Förderung von Braunkohle und der Verstromung von Braun- und Steinkohle bestritten werden muss. Wir können über das richtige Ausstiegsdatum streiten – aber immer nur im Zusammenhang mit einem Konzept für die betroffenen Regionen, der Demokratisierung der Wirtschaft, massiven staatlichen Investitionen und Umverteilung. Wir NRW Jusos fokussieren uns darauf zu benennen, was für eine erfolgreiche Transformation notwendig ist. Für uns ist klar: die Zukunft des Energiesystems ist weder fossil noch atomar. Wie soll das umgesetzt werden?

Mensch, Struktur, Wandel (Teil 2/3)

15. Oktober 2019, Jonas Reitz - Demokratie, Wirtschaft, Umwelt & Energie, Umwelt, Ökologie, Nachhaltige Wirtschaftspolitik, Kommunalpolitik

Mensch, Struktur, Wandel (Teil 1/3)

Es gibt wohl wenige Themen, die 2019 häufiger diskutiert worden sind, als der Klimawandel und Klimaschutz. Und dennoch ist nicht genug gesagt worden. Denn die Frage, wie die Energiewende und der Strukturwandel, sprich die Transformation, erfolgreich gestaltet werden können, geht nicht genug in die Tiefe. Konservative Politiker*innen beschränken sich darauf zu betonen, dass mit dem Kohle-Kompromiss der Ausstieg aus der Förderung von Braunkohle und der Verstromung von Braun- und Steinkohle für 2038 feststehe und man doch bitte damit zufrieden sein solle. Dahinter steht der Gedanke, dass die damit verbundene Wirtschaft wie ein scheues Reh behandelt werden müsse und es für alle am besten sei, wenn die alten Strukturen so lange wie möglich arbeiten könnten. Selbst dann, wenn klar ist, dass diese langfristig keine Zukunft haben. Zusätzlich möchten sie den Staatshaushalt schmal halten, weil sie mit Verweis auf die schwäbische Hausfrau den Unterschied zwischen einem Privathaushalt und einem Staatshaushalt nicht verstehen.

Mensch, Struktur, Wandel (Teil 1/3)

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