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29. April 2020, Jonas Reitz - Gesundheit, Arbeit, Ausbildung, Gleichstellung, Soziales, Sozialstaat gerecht!, Wirtschaft, Allgemein

Systemrelevant und systemisch schlecht bezahlt

In kaum einer TV-Sendung, einem Zeitungsartikel oder einem Radiobeitrag über die Corona-Krise fehlte dieses Wort: Systemrelevant. Damit werden Arbeitnehmer*innen beschrieben, die für das Funktionieren unseres Staates eine so bedeutende Rolle einnehmen, dass sie auch und besonders in Krisenzeiten ausgeübt werden müssen. Die Gesellschaft ist auf diese Tätigkeiten angewiesen. Oder wie man im Ruhrpott sagen würde: Die halten den Laden am Kacken.

Systemrelevant und systemisch schlecht bezahlt

22. April 2020, Berat Arici - Gesundheit, Arbeit, Media, Kultur, Allgemein, Soziales

Zwischen Existenzkampf und Wohnzimmerkonzert

Konzerte werden reihenweise abgesagt, Ausstellungen geschlossen, Buchmessen finden nicht statt. An einen normalen Kunstbetrieb ist nicht zu denken.

Jedoch zeigt die Kulturszene eindrucksvoll, dass auch eine Krise diesen Ausmaßes sie nicht in ihrer Kreativität einschränkt. Denn statt zu Hause nur rumzusitzen, wird kurzerhand das heimische Wohnzimmer zur neuen Bühne und Plattformen wie Instagram zum neuen Konzertsaal gemacht.

Zwischen Existenzkampf und Wohnzimmerkonzert

09. April 2020, Greta Maurer - Gesundheit, Arbeit, Ausbildung, Gleichstellung, Soziales

Who Cares? Wir!

Am 29. Februar, dem Schalttag, fand dieses Jahr erneut der Equal Care Day statt. Ein quasi „unsichtbarer“ Tag, der auf die Unsichtbarkeit und Abwertung von jeglicher Carearbeit aufmerksam machen will. Wir NRW Jusos waren beim „Equal Care Camp“ dabei und haben dort unsere Positionen präsentiert, mit anderen diskutiert und ganz viel Input mitgenommen.

Who Cares? Wir!

07. April 2020, Konstantin Achinger - Staatseinnahmen, Sozialstaat gerecht!, Soziales, Gleichstellung, Arbeit

Viel Lärm um nichts: Der Bericht der Rentenkommission ist symptomatisch für die GroKo

Noch im November des letzten Jahres hat die Große Koalition in ihrer Halbzeitbilanz große Worte für die verbleibende Legislaturperiode gewählt: „Unser Anspruch ist es, für die großen Fragen unserer Zeit, die politisches Handeln erfordern, zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln.“ Eine dieser großen Fragen ist unzweifelhaft die Zukunft des Generationenvertrags und man darf feststellen: Auch für die zweite Hälfte der Regierungszeit steht die Große Koalition abseits des Corona-Krisenmanagements nicht für die Lösung der großen Fragen unserer Zeit, sondern für eine Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners.

Viel Lärm um nichts: Der Bericht der Rentenkommission ist symptomatisch für die GroKo

01. April 2020, Pauline Schur - Allgemein, Soziales, Meldung, Gleichstellung, Arbeit, Ausbildung

Laschet-Notstandsgesetz: Ein Schlag ins Gesicht für alle Pflegekräfte

Im Düsseldorfer Landtag hat die CDU/FDP-Regierung heute im Parlament ihre Pläne für das sogenannte Notstandsgesetz in der gegenwärtigen Corona-Lage vorgestellt. Ursprünglich sollte das 47-seitige Gesetz bereits heute von der Landesregierung im Hauruckverfahren durch den Landtag gepeitscht und beschlossen werden.

Wir haben drei Experinnen aus dem medizinischen Bereich gefragt, wie sie zu dem Gesetz-Entwurf stehen. Lest selbst.

Laschet-Notstandsgesetz: Ein Schlag ins Gesicht für alle Pflegekräfte

23. August 2019, Jessica Rosenthal - Allgemein, Wirtschaft, Umwelt & Energie, Soziales, Ökologie, Nachhaltige Wirtschaftspolitik, Kommunalpolitik, Internationales, Arbeit

Es liegt in unseren Händen: Das Comeback der SPD!

SPD-Mitglieder, die in diesem Jahr für ihre zehnjährige Mitgliedschaft geehrt werden, erleben seit Beginn ihres Parteieintritts verschiedene Erneuerungsprozesse. Geeint hat sie bisher eins: Das Scheitern!

Aber kann man ernsthaft von Erneuerung sprechen, wenn einzig der Versuch unternommen wurde, der Fassade einen neuen Anstrich zu geben, während die Bausubstanz weiter vor sich hinrottet? Wenn etablierte Köpfe, die diesen Prozess verantworten, mit ein, zwei neuen Ideen plötzlich in die erste Reihe gestellt werden? Die Antwort darauf brauchen wir nicht zu geben. Die letzten Wahlergebnisse machen das mehr als eindrucksvoll klar.

Es liegt in unseren Händen: Das Comeback der SPD!

26. November 2018, Jessica Rosenthal - Arbeit, Nachhaltige Wirtschaftspolitik, Demokratie, Bündnisarbeit, Ausbildung

Besuch im Rheinischen Revier: NRW kann sich keinen zweiten Strukturwandel erlauben, der sich länger und holpriger hinzieht als gedacht!

Zweifelsfrei, es war der „heiße Sommer“ den die Klimaaktivist*innen ausgerufen haben. Die Bilder aus dem Hambacher Forst und die Demonstrationen tausender Umweltschützer*innen gingen um die Welt. Die Fronten im öffentlichen und medialen Diskurs scheinen dabei klar: Auf der einen Seite steht der Milliardenkonzern RWE mit seinem Tagebau und der klimaschädlichen Braunkohleverstromung. Auf der anderen zahlreiche Klimaaktivist*innen, denen der Braunkohlausstieg gar nicht schnell genug gehen kann. Gewalt von einigen Akteur*innen gab es auf beiden Seiten.  Auch Polizist*innen und RWE-Angestellte wurden beispielsweise mit Fäkalien beworfen oder die großen Abbaubagger besetzt. Die Fronten stehen sich teilweise unerbittlich gegenüber. 

Juso-Landesvorstand macht sich ein Bild vor Ort

Mit dem Ziel sich selbst ein Bild von der Situation zu machen, besuchte der Landesvorstand und einige Unterbezirksvorsitzende Ende November das Rheinische Revier, um mit allen Beteiligten in den Dialog zu treten: Der Betreibergesellschaft RWE, den Klimaschutzaktivist*innen und eben auch den Tagebau-Beschäftigten. 

Besuch im Rheinischen Revier: NRW kann sich keinen zweiten Strukturwandel erlauben, der sich länger und holpriger hinzieht als gedacht!

06. Juni 2018, Pressestelle - Ausbildung, Arbeit, Bildung, Jugend, Soziales, Allgemein

Das NRW-weite Azubi-Ticket als sozialdemokratisches Projekt retten

Ohne politische Initiative droht eine Juso-Idee unter die Räder zu geraten 

Es war 2015 auf der Juso-Landeskonferenz in Lüdenscheid, als wir die Forderung nach einem NRW-weiten Azubi-Ticket einstimmig beschlossen. Diese Idee – also Azubis und Dual-Studierenden Zugang zu schaffen, zu einem landesweiten und erschwinglichen Nahverkehrsticket – war so überzeugend, dass wir sie ohne großen Gegenwind im SPD-Landtagswahlprogramm verankern konnten. Hannelore Kraft machte das Azubi-Ticket im Landtagswahlkampf sogar zu ihrem Projekt. Im Wahlkampf haben wir auch für diese Forderung gekämpft – und aus anderen Gründen verloren. Und jetzt droht unsere Idee in den Mühlen schwarz-gelber Politik unterzugehen. Um dies zu verhindern, muss die NRWSPD endlich handeln!

Das NRW-weite Azubi-Ticket als sozialdemokratisches Projekt retten

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