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25. Oktober 2019, Jonas Reitz - Demokratie, Nachhaltige Wirtschaftspolitik, Umwelt, Umwelt & Energie, Ökologie, Kommunalpolitik

Mensch, Struktur, Wandel (Teil 3/3)

Im vorigen Teil wurde in Ansätzen skizziert, was ein Umbau des Energiesystem bedeutet. Es wurde angerissen, welche Bereiche betroffen sind und einige der dafür notwendigen, umfangreichen Maßnahmen genannt. Bei all dem fällt es nicht schwer zu verstehen, warum so viele Menschen skeptisch oder mit Sorge auf die Energiewende blicken. Denn ja, es wird für viele, wenn nicht sogar alle Veränderungen mit sich bringen. Aber es ist möglich die Lasten so zu verteilen, dass Menschen und Regionen nicht überlastet werden; sie können gerecht verteilt werden.

Mensch, Struktur, Wandel (Teil 3/3)

16. Oktober 2019, Jonas Reitz - Demokratie, Wirtschaft, Umwelt & Energie, Umwelt, Ökologie, Nachhaltige Wirtschaftspolitik, Kommunalpolitik

Mensch, Struktur, Wandel (Teil 2/3)

Die Debatte um die Energiewende darf nicht verkürzt werden zu einem „Ja oder Nein zur Kohle“. Es kann nicht sein, dass mehr über Jahreszahlen gestritten wird als über den Weg, der bis zum Ausstieg aus der Förderung von Braunkohle und der Verstromung von Braun- und Steinkohle bestritten werden muss. Wir können über das richtige Ausstiegsdatum streiten – aber immer nur im Zusammenhang mit einem Konzept für die betroffenen Regionen, der Demokratisierung der Wirtschaft, massiven staatlichen Investitionen und Umverteilung. Wir NRW Jusos fokussieren uns darauf zu benennen, was für eine erfolgreiche Transformation notwendig ist. Für uns ist klar: die Zukunft des Energiesystems ist weder fossil noch atomar. Wie soll das umgesetzt werden?

Mensch, Struktur, Wandel (Teil 2/3)

15. Oktober 2019, Jonas Reitz - Demokratie, Wirtschaft, Umwelt & Energie, Umwelt, Ökologie, Nachhaltige Wirtschaftspolitik, Kommunalpolitik

Mensch, Struktur, Wandel (Teil 1/3)

Es gibt wohl wenige Themen, die 2019 häufiger diskutiert worden sind, als der Klimawandel und Klimaschutz. Und dennoch ist nicht genug gesagt worden. Denn die Frage, wie die Energiewende und der Strukturwandel, sprich die Transformation, erfolgreich gestaltet werden können, geht nicht genug in die Tiefe. Konservative Politiker*innen beschränken sich darauf zu betonen, dass mit dem Kohle-Kompromiss der Ausstieg aus der Förderung von Braunkohle und der Verstromung von Braun- und Steinkohle für 2038 feststehe und man doch bitte damit zufrieden sein solle. Dahinter steht der Gedanke, dass die damit verbundene Wirtschaft wie ein scheues Reh behandelt werden müsse und es für alle am besten sei, wenn die alten Strukturen so lange wie möglich arbeiten könnten. Selbst dann, wenn klar ist, dass diese langfristig keine Zukunft haben. Zusätzlich möchten sie den Staatshaushalt schmal halten, weil sie mit Verweis auf die schwäbische Hausfrau den Unterschied zwischen einem Privathaushalt und einem Staatshaushalt nicht verstehen.

Mensch, Struktur, Wandel (Teil 1/3)

23. August 2019, Jessica Rosenthal - Allgemein, Wirtschaft, Umwelt, Umwelt & Energie, Soziales, Ökologie, Nachhaltige Wirtschaftspolitik, Kommunalpolitik, Internationales, Arbeit

Es liegt in unseren Händen: Das Comeback der SPD!

SPD-Mitglieder, die in diesem Jahr für ihre zehnjährige Mitgliedschaft geehrt werden, erleben seit Beginn ihres Parteieintritts verschiedene Erneuerungsprozesse. Geeint hat sie bisher eins: Das Scheitern!

Aber kann man ernsthaft von Erneuerung sprechen, wenn einzig der Versuch unternommen wurde, der Fassade einen neuen Anstrich zu geben, während die Bausubstanz weiter vor sich hinrottet? Wenn etablierte Köpfe, die diesen Prozess verantworten, mit ein, zwei neuen Ideen plötzlich in die erste Reihe gestellt werden? Die Antwort darauf brauchen wir nicht zu geben. Die letzten Wahlergebnisse machen das mehr als eindrucksvoll klar.

Es liegt in unseren Händen: Das Comeback der SPD!

28. Mai 2015, Jesco Groschek - Allgemein, Arbeit, Ausbildung, Bildung, Bündnisarbeit, Jugend, Kommunalpolitik, Schule, Soziales

Solidarität ist keine Einbahnstraße!

Morgens um 6:27 Uhr irgendwo in einer Neubausiedlung im Raum Düsseldorf. Die Mutter des kleinen Konstantin ist schon vor geraumer Zeit von ihrem Fahrer abgeholt worden. Der Vater versucht gerade verzweifelt das Frühstück für die Kinder zuzubereiten, ohne sein neues Seidenhemd zu besudeln. Die Nanny kommt erst ab 12, also muss Konstantins Vater ihn heute mal wieder vor der Arbeit bei der Oma absetzen und noch dazu eine halbe Stunde später ins Büro fahren – welch ein Drama! Und das alles nur weil diese Erzieher*innen streiken! Würde man den fiktiven und zugegeben vor Sterotypen nur so strotzenden Vater dazu interviewen, klänge das aller Wahrscheinlichkeit nach in etwa so: „Dass die armen FRAUEN in den Kindergärten streiken kann ich schon verstehen. Die machen ja auch einen guten Job! Aber muss es denn jetzt noch eine Woche länger sein? Überhaupt hätte man uns ruhig mal früher informieren können. Wir waren ja absolut nicht darauf vorbereitet. Und die Gebühren, die wollen wir auf jeden Fall erstattet haben!”

Solidarität ist keine Einbahnstraße!

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