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14. Juli 2021, Greta Maurer - Arbeit, Soziales, Sozialstaat gerecht!, Toleranz, Gleichstellung

Sippenhaft: Wie viel Familie verträgt gerechte Sozialpolitik?

Wollen wir, dass Absicherung individuell erfolgt, oder finden wir es (in Teilen) auch wünschenswert, dass Menschen in kleineren Einheiten – wie etwa in der Familie –Verantwortung füreinander übernehmen? Sollte „Familie“ für den Staat in seiner Sozialpolitik zentrale Kategorie sein? Oder sollte der Mensch, auch als Kind, als Individuum im Mittelpunkt stehen?

Sippenhaft: Wie viel Familie verträgt gerechte Sozialpolitik?

16. Juni 2021, Jonas Reitz - Wirtschaft, Soziales, Gesundheit, Ökologie, Schule, Kultur

Warum der Neoliberalismus nach dem Kapital nun auch die Verantwortung privatisiert.

Privatisiert wurde in der Vergangenheit Vieles: Krankenhäuser, Wohnungsbestände, Infrastruktur. Der Neoliberalismus privatisiert aber auch in unseren Köpfen: Während Verantwortung in vielen Bereichen lange Zeit aus gutem Grund gemeinschaftlich organisiert war, setzt hier die nächste Privatisierungswelle an: bei der Pandemiebekämpfung, dem Klimaschutz durch ‚richtigen Konsum‘ oder dem zivilgesellschaftlichen Engagement. Wie wir das als Jungsozialist*innen sehen, ordnet Jonas Reitz aus unserem Landesvorstand ein.

Warum der Neoliberalismus nach dem Kapital nun auch die Verantwortung privatisiert.

29. April 2020, Jonas Reitz - Gesundheit, Arbeit, Ausbildung, Gleichstellung, Soziales, Sozialstaat gerecht!, Wirtschaft, Allgemein

Systemrelevant und systemisch schlecht bezahlt

In kaum einer TV-Sendung, einem Zeitungsartikel oder einem Radiobeitrag über die Corona-Krise fehlte dieses Wort: Systemrelevant. Damit werden Arbeitnehmer*innen beschrieben, die für das Funktionieren unseres Staates eine so bedeutende Rolle einnehmen, dass sie auch und besonders in Krisenzeiten ausgeübt werden müssen. Die Gesellschaft ist auf diese Tätigkeiten angewiesen. Oder wie man im Ruhrpott sagen würde: Die halten den Laden am Kacken.

Systemrelevant und systemisch schlecht bezahlt

22. April 2020, Berat Arici - Gesundheit, Arbeit, Media, Kultur, Allgemein, Soziales

Zwischen Existenzkampf und Wohnzimmerkonzert

Konzerte werden reihenweise abgesagt, Ausstellungen geschlossen, Buchmessen finden nicht statt. An einen normalen Kunstbetrieb ist nicht zu denken.

Jedoch zeigt die Kulturszene eindrucksvoll, dass auch eine Krise diesen Ausmaßes sie nicht in ihrer Kreativität einschränkt. Denn statt zu Hause nur rumzusitzen, wird kurzerhand das heimische Wohnzimmer zur neuen Bühne und Plattformen wie Instagram zum neuen Konzertsaal gemacht.

Zwischen Existenzkampf und Wohnzimmerkonzert

09. April 2020, Greta Maurer - Gesundheit, Arbeit, Ausbildung, Gleichstellung, Soziales

Who Cares? Wir!

Am 29. Februar, dem Schalttag, fand dieses Jahr erneut der Equal Care Day statt. Ein quasi „unsichtbarer“ Tag, der auf die Unsichtbarkeit und Abwertung von jeglicher Carearbeit aufmerksam machen will. Wir NRW Jusos waren beim „Equal Care Camp“ dabei und haben dort unsere Positionen präsentiert, mit anderen diskutiert und ganz viel Input mitgenommen.

Who Cares? Wir!

08. April 2020, Jessica Rosenthal - Ausbildung, Bildung, Demokratie, Meldung, Schule, Soziales, Sozialstaat gerecht!, Allgemein

Corona: Wie an Schulen durch soziale Ungleichheit soziale Ungerechtigkeit wird

NRW befindet sich im Ausnahmezustand. Auch zu Beginn der Osterferien. Ob der Schulunterricht am 20. April wie geplant wieder seinen Betrieb aufnehmen kann, scheint derzeit mehr als fraglich. Die nach wie vor steigenden Infektionszahlen in den meisten Städten NRWs sprechen eher dagegen. Und selbst, wenn die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Abstandsregelungen in den Klassenräumen eingehalten werden könnten, so stellt sich unweigerlich die Frage, wie das in den Bussen und Bahnen auf dem Schulweg zu garantieren ist.

Corona: Wie an Schulen durch soziale Ungleichheit soziale Ungerechtigkeit wird

07. April 2020, Konstantin Achinger - Staatseinnahmen, Sozialstaat gerecht!, Soziales, Gleichstellung, Arbeit

Viel Lärm um nichts: Der Bericht der Rentenkommission ist symptomatisch für die GroKo

Noch im November des letzten Jahres hat die Große Koalition in ihrer Halbzeitbilanz große Worte für die verbleibende Legislaturperiode gewählt: „Unser Anspruch ist es, für die großen Fragen unserer Zeit, die politisches Handeln erfordern, zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln.“ Eine dieser großen Fragen ist unzweifelhaft die Zukunft des Generationenvertrags und man darf feststellen: Auch für die zweite Hälfte der Regierungszeit steht die Große Koalition abseits des Corona-Krisenmanagements nicht für die Lösung der großen Fragen unserer Zeit, sondern für eine Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners.

Viel Lärm um nichts: Der Bericht der Rentenkommission ist symptomatisch für die GroKo

01. April 2020, Pauline Schur - Allgemein, Soziales, Meldung, Gleichstellung, Arbeit, Ausbildung

Laschet-Notstandsgesetz: Ein Schlag ins Gesicht für alle Pflegekräfte

Im Düsseldorfer Landtag hat die CDU/FDP-Regierung heute im Parlament ihre Pläne für das sogenannte Notstandsgesetz in der gegenwärtigen Corona-Lage vorgestellt. Ursprünglich sollte das 47-seitige Gesetz bereits heute von der Landesregierung im Hauruckverfahren durch den Landtag gepeitscht und beschlossen werden.

Wir haben drei Experinnen aus dem medizinischen Bereich gefragt, wie sie zu dem Gesetz-Entwurf stehen. Lest selbst.

Laschet-Notstandsgesetz: Ein Schlag ins Gesicht für alle Pflegekräfte

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