Unser Wir braucht Dich

Sarah Weiser

Juso-Kandidatin für das Europäische Parlament

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(Fragen von Micha Heitkamp)

Sarah, du bist jetzt schon eine Weile im Münsterland unterwegs. Was verbinden dort die Menschen mit Europa?

Das Münsterland ist ja eine Grenzregion, sodass offene Grenzen das Leben der Menschen prägen – privat, aber auch häufig im Beruf. Auch der anhaltende Frieden und grenzüberschreitende Begegnungen, z.B. durch Städtepartnerschaften oder Schulaustauschprogramme, spielen eine große Rolle.

Was fällt dir dabei besonders im Gespräch mit jungen Menschen auf?

Dass sie Europa mitgestalten wollen und sich Sorgen über den Zustand Europas machen. Die meisten freuen sich auch, wenn sie merken, dass nicht nur Menschen Ü40 Europapolitik machen. 189

Was erfahren denn die Menschen, mit denen du sprichst, über Sarah Weiser? Was heißt Europa für dich?

Wahrscheinlich zu viel? Europa heißt für mich Zukunft. Dafür muss es uns aber gelingen, Europa zu einer sozialeren und solidarischeren Europäischen Union weiterzuentwickeln. Nur so werden wir den Frieden und Zusammenhalt in Europa sichern können. Ich hoffe, dass ist das, was Menschen aus Gesprächen mit mir mitnehmen.

In deiner Vorstellungsrede in Münster hast du gesagt, Europa müsse statt Banken junge Menschen als „systemrelevant“ betrachten. Was meinst du damit?

Da ging es um die Prioritätensetzung: enorme Finanzhilfen für Banken waren mit dem Argument der „Systemrelevanz“ schnell organisiert, ausreichend Geld um die Jugendarbeitslosigkeit effizient zu bekämpfen gibt es bis heute nicht. Wer ist aber systemrelevant, wenn nicht die jungen Menschen in Europa?

Wenn du im Europäischen Parlament säßest, was wäre die erste Maßnahme, für die du dich einsetzen würdest?

Für die Aufstockung der Mittel der Europäischen Jugendgarantie auf 60 Mrd. Euro.