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NRW: Corona-Maßnahmen

Derzeit sind rund um die Ausbreitung des Corona-Virus viele Fake-News und Halbwahrheiten im Umlauf. Wir haben für Euch zusammengestellt, was derzeit NRW-weit gilt.

Bitte beachtet, dass es in einzelnen Städten und Gemeinden zudem verschärfte Lösungen geben kann.

Wir versuchen die Auflistung aktuell zu halten. Die dargestellten Maßnahmen haben den Stand: 27.03.2020, 0:00 Uhr.

Kontaktverbot: 

Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen sind untersagt. Ausgenommen sind Familien und Lebensgemeinschaften. (ab 23. März)

Es soll zu allen Personen, abgesehen von Personen aus dem eigenen Hausstand ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. 

Bußgeldkatalog: 

NRW ist die erste Landesregierung, die einen Bußgeldkatalog gegen Verstöße eingerichtet hat. Die wichtigsten zwei Punkte daraus sind das bei einer Versammlung aus mehr als 2 Personen eine Geldstrafe von 250,00 € pro beteiligte Person anfällt, bei mehr als 10 Personen sogar eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren erfolgen kann. Alle weiteren Strafmaße findet ihr im Bußgeldkatalog. (ab 24. März)

Zu schließen bzw. einzustellen sind folgende Einrichtungen und Angebote:

  • alle Kneipen, Cafés, Bars, Clubs, Diskotheken, Theater, Kinos, Museen, Opern- und Konzerthäuser (ab 16. März)
  • alle Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen, Reisebusreisen, jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen (ab 17. März)
  • alle Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen, in sonstigen öffentlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen (ab 17. März)
  • alle Fitness-Studios, Schwimmbäder und „Spaßbäder“, Saunen und ähnlichen Einrichtungen (ab 16. März)
  • alle Spiel- und Bolzplätze sind zu schließen (ab 18. März)
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnliche Einrichtungen (ab 16. März)
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen (ab 16. März)
  • Friseure, Nagelstudios, Tätowierer*innen, Kosmetikstudios, Massage-Salons (ab 23. März)
  • der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Mensen, Kantinen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt. Die Belieferung mit Speisen ist im Außer-Haus-Verkauf zulässig (ab 23. März)
  • Übernachtungen zu touristischen Zwecken sind zu untersagen
  • Veranstaltungen sind grundsätzlich zu untersagen. Das schließt grundsätzlich auch Verbote für Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen ein, die nach Durchführung einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung zugelassen werden können. Ausgenommen sind Veranstaltungen wie Wochenmärkte (siehe nicht zu schließende Verkaufsstellen des Einzelhandels)
  • Versammlungen auch zur Religionsausübung unterbleiben. Kirchen, Islam-Verbände und jüdische Verbände haben entsprechende Erklärungen abgegeben.

Stand: 17.03.2020 – Pressemitteilung der Landesregierung vom 17. März 2020 und Fortschreibung der Erlasse vom 15. und 17. März 2020

 

Beschränkter Zugang zu folgenden Angeboten:

  • Bibliotheken (außer Bibliotheken an Hochschulen)

Stand: 17.03.2020 – Fortschreibung der Erlasse vom 15. und 17. März 2020

 

Nicht zu schließen ist der Einzelhandel für:

Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Dienstleister und Handwerker können Ihrer Tätigkeit weiter nachgehen.

Alle anderen Verkaufsstellen des Einzelhandels sind ab dem 18. März 2020 zu schließen.

Stand: 17.03.2020 – Fortschreibung der Erlasse vom 15. und 17. März 2020

Abschlussprüfungen Schulen und Betriebe

Die Abschlussprüfungen sind alle um drei Wochen verschoben worden und werden ab dem 12. Mai beginnen. (Stand: 27.03.2020)