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Ben Neuenfeldt


Meine Daten
Geburtsjahrgang: 2005
UB/KV: Oberbergischer Kreis
Berufliche Situation: Azubi zur Pflegekraft

Liebe NRW Jusos,

ich bin Ben Neuenfeldt, 21 Jahre alt, mache eine Ausbildung zur Pflegefachkraft und kandidiere für den Landesvorstand. Aufgewachsen bin ich in der schönen Schloss-Stadt Hückeswagen im Oberbergischen Kreis.

Zu unserer Partei hatte ich durch meine Familie (alles Sozis) schon sehr früh den ersten Kontakt. Mein Großvater war vor mir schon lange in der Kommunalpolitik tätig und eine Schlüsselfigur in der Entwicklung meiner politischen Werte.

Ich bin seit ca. 6 Jahren Mitglied in der Partei und engagiere mich seitdem auf kommunaler Ebene und im eigenen Juso-KV. Seit der letzten Kommunalwahl bin ich außerdem sachkundiger Bürger im Stadtrat und Kreistag.

Das mache ich alles aus einem Grund. Ich bin Sozialist und ich will etwas verändern! Trotz aller Krisen und allem Leid auf der Welt möchte ich mit euch den Kampf gegen Faschismus, Rassismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, Kapital und allen weiteren Ungerechtigkeiten nicht nur kämpfen, sondern auch Gewinne für uns erzielen.

Warum kandidiere ich jetzt?

Ganz einfach! Ich habe das Gefühl, dass meine Ideen und Ziele gut in den LaVo passen. Ich habe das Gefühl, dort kann ich mich und die Werte, für die ich stehe, noch besser einbringen. Generell kann ich mich für viele Themen begeistern, konzentrieren möchte ich mich jedoch vor allem auf folgendes:

Kommunales

Ich glaube, dass ich durch meine Erfahrung aus der kommunalen Arbeit eines ländlichen Kreises einiges in den Verband mitbringen kann. Denn oft fallen die Themen, die genau in diesen Bereichen unseres Bundeslandes wichtig sind, durch das Raster.

Daher möchte ich mit euch den ländlichen Raum weiter stärken, besser im Verband anbinden und repräsentieren.

Vor allem will ich in den Dialog gehen, um über aktuelle Anliegen zu diskutieren oder auch bei Bedarf Unterstützung bereitzustellen.

Zudem möchte ich die Antifa-Arbeit in den Kommunen stärken. Dies ist an und für sich ein wichtiges Unterfangen für mich, insbesondere in Anbetracht des aufkeimenden Faschismus aber wichtiger als je zuvor.

Innerverbandliches

Wir erleben schon viel zu lange mit, wie bestimmte Personen und Gruppen in unserer Partei Macht akkumulieren, diese nicht mehr loslassen und unsere Basis immer weiter schwächen. Unsere Werte werden von ihnen gebrochen und missachtet. Es fühlt sich einfach selbst in der eigenen Partei wie ein Kampf von unten gegen oben an. Ich möchte mit euch im Landesvorstand daran arbeiten, unsere Partei wieder zur linken Volkspartei zu machen, vernünftige sozialistische Politik für die Vielen zu realisieren und auch selbst diese Werte nach außen zu tragen.

Als Azubi liegt es mir ebenfalls am Herzen, dass wir in unserem Verband besser repräsentiert werden. Mit der Zeit sind unsere Strukturen noch akademischer geworden, dadurch fühlen sich einige eingeschüchtert oder werden einfach nicht abgeholt.

Dieses Problem trifft nicht nur die Leute, die bereits bei uns sind, sondern auch potentielle Neumitglieder. Deswegen will ich, zusammen mit euch, unseren Verband wieder ansprechend und sichtbar für die Auszubildenden und Arbeiter*innen machen.

Gesundheit

Vor allem die jüngsten Reformen treffen das Gesundheitssystem hart. Statt Vermögen zu besteuern, stopft die Bundesregierung ihr Haushaltsloch durch Einsparungen im Gesundheitswesen.

Durch diese Geringschätzung treibt man vielerorts Fachpersonal zur Kündigung, obwohl es sowieso schon einen Mangel an Beschäftigten in diesem Bereich gibt. Am Ende betrifft der Zustand unserer Pflege und Krankenversorgung uns alle.

Deshalb möchte ich mit euch im Landesvorstand Lösungen für die bestehenden Probleme finden. Alle haben ein Recht auf Gesundheit! Auch jene, die jeden Tag für das Wohlergehen anderer sorgen.

Wenn ihr Fragen an mich oder zu meinen Themen habt, würde ich mich über eine Mail oder DM freuen.

Ich freue mich schon, euch alle bei der Lako zu sehen!

Sozialistische Grüße und Freund*innenschaft

Ben


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