NRW Jusos – Magazin
Für euch im NRWSPD-Landesvorstand
Aus dem Verbandsmagazin (Nr. 33): Eure NRW Jusos im Landesvorstand der NRWSPD
Liebe Jusos,
wir sind nun im Landesvorstand der NRWSPD – getragen von eurer Unterstützung, eurer Stimme, eurem Vertrauen. Jetzt ist die Zeit, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Wir laden euch ein, gemeinsam mit uns zurück auf den Parteitag und nach vorne auf unsere Vision zu blicken: junge Menschen als kompetente Gestalter*innen in allen politischen Feldern zu zeigen – progressiv, selbstbewusst und verbindend – für eine starke SPD und junge Stimmen im Land.
RÜCKBLICK AUF DEN PARTEITAG:
Der ordentliche Parteitag der NRWSPD im Mai 2025 war für uns ein wichtiger Schritt nach vorne. Wir haben drei Juso-Anträge eingebracht, von denen zwei angenommen wurden:
– Die Beendigung der Klassenjustiz: damit auch Menschen mit geringeren Mitteln Zugang zu Rechtsmitteln haben.
– Der Einsatz von Bodycams bei Polizeieinsätzen – zur Transparenz und zum Schutz.
– Unser Antrag zum Justizneutralitätsgesetz wurde knapp abgelehnt. Das aber zeigt: unsere Ideen bewegen die Partei.
Wir nehmen das mit unserer Wahl verbundene Vertrauen, uns für solche Beschlüsse einzusetzen und für ihre Umsetzung zu kämpfen, an und werden in den kommenden zwei Jahren alles dafür tun, damit unsere Positionen als Jusos in dieser Partei laut und deutlich gehört werden.
UNSERE MISSION ALS JUSOS IM LANDESVORSTAND – WAS WIR VERÄNDERN WOLLEN:
Junge Interessen verbunden mit fachlicher Kompetenz
In den nächsten zwei Jahren bringen wir nicht nur junge Perspektiven, sondern vor allem klare Inhalte ein – in Arbeit & Wirtschaft, Klimaschutz, Bildung, Digitalisierung, Justizpolitik, Sicherheit und mehr. Wir sind Expert*innen in unseren Themengebieten, wir kommen nicht nur aus der Juso‑Jugend, sondern formen die Politik aktiv mit.
Progressive Positionen mitgestalten – gemeinsam nach vorne
Progressive Ideen gehören in den Mittelpunkt – nicht an den Rand. Wir wollen unsere Herzensthemen und die von uns NRW Jusos auf den Weg gebrachten Beschlüsse kraftvoll voranbringen. Wir sind unbequem, kritisch, konstruktiv – immer mit Blick auf unser aller Verantwortung für ein gerechteres Leben der Menschen in Nordrhein-Westfalen.
Mehr Beteiligung – transparente Strukturen in der NRWSPD
Wir sind fest überzeugt: Eine Partei gewinnt nur, wenn sie diverse Perspektiven einbindet, transparent agiert und echte gesellschaftliche Antworten für die Zukunftsfragen findet. Unsere Verjüngung ist kein symbolischer Akt – sie ist die Verantwortungsübernahme für die eigene Zukunft. Wir machen uns stark dafür, dass unsere Partei offener und transparenter wird. Entscheidungen müssen nachvollziehbar sein, Arbeitsgruppen inklusiv arbeiten – und junge Stimmen sichtbar mitwirken. Aus diesem Selbstverständnis ist für uns vor allem eins klar: Wir stehen für euch als Ansprechpersonen im Landesvorstand bereit: Ihr könnt euch jederzeit bei uns melden.
Eine Wahl jagt die andere – junge Stimmen stärken!
Auch wenn wir gerade im Kommunalwahlkampf fast genauso viele Sohlen durchlaufen wie so viele von euch, ist für uns klar: 2027 steht die Landtagswahl an. Wir werden dafür sorgen, dass junge Menschen nicht übersehen, sondern strategisch eingebunden und als politische Kraft ernst genommen werden – im Wahlkampf, auf den Listen und bei inhaltlichen Entscheidungen.
Nicht zuletzt geht es vor allem auch darum, junge Menschen wieder politisch zu mobilisieren. Mit zivilgesellschaftlichen Bündnissen, Kampagnen, Beteiligungsformaten und regionaler Vernetzung, die schon weit vor dem Wahlkampf anfängt und ehrlich für unsere Überzeugungen wirbt, wollen wir gerade junge Wähler*innen aktiv ansprechen.
UNSER VERSPRECHEN AN EUCH
– Wir sind eure Sprecher*innen im Landesvorstand – wir hören zu, wir greifen auf, wir vertreten.
– Wir arbeiten inhaltlich fundiert und nehmen euch als Verband mit – auf Augenhöhe und durch Einbindung bei Juso-Veranstaltungen.
– Wir streben eine transparente Entscheidungskultur an und schaffen Räume für Beteiligung.

Maximilian (Maxi) Reeck (26) wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden der NRWSPD gewählt – als jüngster jemals. Maxi bringt neben seinem beruflichen Hintergrund als Bachelor of Laws und Verwaltungsbeamter beim LKA NRW vier Jahre Erfahrung im Landesvorstand der NRW Jusos
sowie viele Jahre als Juso-Kreisverbandsvorsitzender in Herford mit – und eine klare Vision: einen Staat, der funktioniert – sicher, gerecht, digital.

Lisa Fullert (28) ist als Jugendbildungsreferentin tätig und hat zuvor ihr Studium zum Master of Education abgeschlossen. Sie ist stellvertretende Parteivorsitzende im Kreis Recklinghausen und war dort zuvor als Juso-Kreisvorsitzende tätig. Ihre Herzensthemen, gute Arbeit und Transformation, Bildung und Ausbildung sowie Antidiskriminierung entspringen vor allem aus ihrem langjährigen gewerkschaftlichen Engagement.

Nele Czaniera (27) ist Biologin und promoviert derzeit an der Universität Bielefeld. Sie ist die jüngste Vorsitzende eines SPD-Unterbezirks – in ihrer Heimatstadt Paderborn. Dort war sie zuvor auch Juso-Kreisvorsitzende. Auch im Regionalvorstand der Jusos OWL hat sie sich viele Jahre aktiv eingebracht. Ihre politischen Schwerpunkte spiegeln sich auch in ihrem Engagement in der IG Metall wider: Arbeits- & Gewerkschaftspolitik, Transformation sowie Berufsbildungspolitik.

Thorben Peping (26) studiert Politikwissenschaft und Soziologie und war Vorsitzender der Jusos Oberberg. 2022 hat er im Wahlkreis Oberbergischer Kreis I für den Landtag kandidiert und ist bereits seit 2023 Mitglied im Landesvorstand der NRWSPD. Außerdem ist er seit 2022 Beisitzer im Regionalvorstand der SPD Mittelrhein. Er engagiert sich besonders in Bildungspolitik, Klimaschutz und Sozialpolitik.

Franca Bavaj (25) studiert Politikmanagement im Master. Neben dem Studium arbeitet sie in einem Abgeordnetenbüro im Landtag. Politisch ist sie in Düsseldorf verankert – als langjähriges Vorstandsmitglied der Jusos, stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende und Bürgermitglied im Ausschuss für Gesundheit und Soziales der Stadt. Ihre Schwerpunkte liegen in der Wissenschafts-, Sozial- und Gesundheitspolitik. Hier setzt sie sich für eine solidarische Gesellschaft ein, in der alle Platz haben.



