Avatar of Pressestelle Pressestelle - 06. Juni 2018 -   Pressemitteilung

Landesparteitag der NRWSPD: Großer Erfolg für Jusos

Fünf Jusos in SPD-Landesvorstand gewählt

Zum Abschluss des Landesparteitags der NRWSPD erklärt der Vorsitzende der NRW Jusos, Frederick Cordes:

 „‘Auf nach vorne!‘ Das war nicht nur das Motto des Parteitages, sondern ist auch das tatsächliche Signal, welches an diesem Samstag aus dem Bochumer Ruhrkongress herausgeht. Die Partei hat mit Sebastian Hartmann und Nadja Lüders ein neues Führungsduo gewählt, welches diesen Aufbruch verkörpern kann. Darüber hinaus sind fünf KandidatInnen des Juso-Landesverbandes in den NRWSPD-Landesvorstand gewählt worden, welche den Parteierneuerungsprozess aus jungsozialistischer Perspektive vorantreiben werden. Ich freue mich, dass mit Veith Lemmen ein Juso stellvertretender Parteivorsitzender geworden ist. Auch die vier weiteren KandidatInnen, die von den Jusos nominiert worden sind, wurden mit überzeugenden Ergebnissen gewählt. Damit hat die Partei gezeigt, dass sie unsere Arbeit wertschätzt und uns Jusos einen Teil der Verantwortung in dem vor uns liegenden Prozess überträgt. 

Darüber hinaus sind wir Jusos auch mit den beschlossenen Inhalten sehr zufrieden. Die Landespartei stellt sich entschieden gegen das geplante Polizeigesetz der Mitte-Rechts-Landesregierung. Auch was die Positionierung für mehr Investitionen angeht, hat die Partei deutlich signalisiert, dass diese sich zu einem Markenkern der SPD weiterentwickeln sollen. Der Aufbruch der nordrhein-westfälischen SPD ist an diesem Samstag deutlich geworden. Der Grundstein dafür, dem Grauen der katastrophalen CDU-geführte Landesregierung in spätestens vier Jahren ein Ende zu setzen, wurde gelegt.“

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Freiheit

ist für uns Jusos ein zentrales politisches Ziel. Wir begreifen Freiheit als einen Zustand, der dem/der Einzelnen die Möglichkeit gibt, so zu leben, wie er/sie es möchte, ohne durch diese Wahl Benachteiligungen zu erfahren. Wir wollen dies durch einen sozialen und gerechten Staat mit gleichen Lebensbedingungen für alle ermöglichen. Ein freies, selbstbestimmtes Leben kann nur erreicht werden, wenn der Zugang zu öffentlichen Gütern für alle Menschen unter gleichen Bedingungen möglich ist.

Gerechtigkeit

bedeutet für uns, dass allen Menschen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sozialer Stellung und Vorlieben die gleichen Möglichkeiten und die gleiche Teilhabe an Wohlstand und Macht zukommen. Wir meinen damit konkret gleiche Teilhabe an Bildung, Arbeit, sozialer Sicherheit, Kultur und Demokratie sowie gleichen Zugang zu allen öffentlichen Gütern. Hierfür zu kämpfen ist notwendig, denn oft wird Gesellschaft auf Ökonomie verkürzt verstanden. Dies führt zu Ungleichheit und somit auch Ungerechtigkeit.

Solidarität

Ihr hat Bertold Brecht gleich ein ganzes Lied gewidmet. In diesem Lied, das er vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise zwischen 1929 und 1930 geschrieben hat, ruft er alle ArbeiterInnen auf der ganzen Welt auf sich zusammenzuschließen. Gemeinsam soll das Proletariat den bestehenden Ungerechtigkeiten und Ausbeutungen durch die Herrschenden entgegentreten und sich dadurch aus seiner eigenen Armut befreien.