Avatar of Pressestelle Pressestelle - 19. Mai 2017 -   Pressemitteilung

NRW Jusos gratulieren Mike Groschek und Svenja Schulze und fordern nachdrücklich zu echter Erneuerung auf

Zu den bisherigen Entwicklungen seit der Wahlniederlage vom 14. Mai erklärt Freddy Cordes, Landesvorsitzender der NRW Jusos:

 „Als Vorsitzender der Jusos in Nordrhein-Westfalen gratuliere ich Mike Groschek und Svenja Schulze zu ihren Nominierungen für den Landesvorsitz und das Amt der Generalsekretärin. Ich wünsche Ihnen ein gutes Händchen bei der Neuaufstellung der NRWSPD. Gleichzeitig ist es leider nötig, nun mit Nachdruck die Wichtigkeit der weiteren Schritte zu betonen.

Nach einem langen und unermüdlichen Wahlkampf haben wir NRW Jusos uns noch am Wahlabend öffentlich für einen geordneten Prozess der Analyse und Erneuerung der NRWSPD ausgesprochen. Diese Ansicht teilten dem Vernehmen nach nahezu alle AkteurInnen innerhalb der Partei, was durch einen einstimmigen Beschluss des Landesvorstands am Montagabend belegt wurde.

Passiert ist seitdem jedoch das jeweilige Gegenteil von „geordnet“ und „Analyse“. Geordnet lief allenfalls die Weitergabe von Namen an die Presse.

Deshalb fordern wir die gesamte Partei und die designierte Parteiführung nachdrücklich dazu auf, nun einen grundlegenden und strukturierten Prozess der Erneuerung einzuleiten. Nur einige Personen auszutauschen ist nach dem Ausmaß der Wahlniederlage und ihrer Gründe nicht ausreichend. Aufbruch und Neustart können nur gelingen, wenn die gesamte Partei – insbesondere die junge Generation und damit wir NRW Jusos – angemessen eingebunden werden.

Wir wollen gemeinsam eine bessere Zukunft für die Partei erarbeiten und dafür Verantwortung übernehmen. Wir freuen uns, dass Mike Groschek zugesagt hat, uns hierbei umfassend zu beteiligen. Wir werden ihn beim Wort nehmen.“

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Freiheit

ist für uns Jusos ein zentrales politisches Ziel. Wir begreifen Freiheit als einen Zustand, der dem/der Einzelnen die Möglichkeit gibt, so zu leben, wie er/sie es möchte, ohne durch diese Wahl Benachteiligungen zu erfahren. Wir wollen dies durch einen sozialen und gerechten Staat mit gleichen Lebensbedingungen für alle ermöglichen. Ein freies, selbstbestimmtes Leben kann nur erreicht werden, wenn der Zugang zu öffentlichen Gütern für alle Menschen unter gleichen Bedingungen möglich ist.

Gerechtigkeit

bedeutet für uns, dass allen Menschen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sozialer Stellung und Vorlieben die gleichen Möglichkeiten und die gleiche Teilhabe an Wohlstand und Macht zukommen. Wir meinen damit konkret gleiche Teilhabe an Bildung, Arbeit, sozialer Sicherheit, Kultur und Demokratie sowie gleichen Zugang zu allen öffentlichen Gütern. Hierfür zu kämpfen ist notwendig, denn oft wird Gesellschaft auf Ökonomie verkürzt verstanden. Dies führt zu Ungleichheit und somit auch Ungerechtigkeit.

Solidarität

Ihr hat Bertold Brecht gleich ein ganzes Lied gewidmet. In diesem Lied, das er vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise zwischen 1929 und 1930 geschrieben hat, ruft er alle ArbeiterInnen auf der ganzen Welt auf sich zusammenzuschließen. Gemeinsam soll das Proletariat den bestehenden Ungerechtigkeiten und Ausbeutungen durch die Herrschenden entgegentreten und sich dadurch aus seiner eigenen Armut befreien.